Die Chemotherapie ist eine medikamentöse Behandlung, bei der Chemotherapeutika zum Einsatz kommen.
Auch bakterienhemmende oder -abtötende Medikamente wie die Antibiotika sind Chemotherapeutika.
Häufig wird der Begriff der Chemotherapie aber für die,

  • kurative (heilende)
  • adjuvante (unterstützende) und
  • palliative (lindernde)

Behandlung von Krebserkrankungen verwendet. Die bekannteste Medikamentenklasse in der onkologischen Chemotherapie machen die Zytostatika aus, die die Zellteilung in schnell wachsenden Tumoren verlangsamen oder verhindern sollen. Eine onkologische Chemotherapie kann auch schwerwiegende Nachteile haben, da schnell teilende gesunde Zellen ebenso geschädigt werden.

Die unerwünschten Wirkungen auf das Allgemeinbefinden des Patienten hat man in den letzten Jahren zunehmend abmildern können. So gibt es mittlerweile hochwirksame Medikamente gegen die nicht selten im Rahmen einer onkologischen Chemotherapie auftretende Übelkeit. Hier wird gerade aktuell Cannabis mit Erfolg angewendet. Die Wirkung von Haschisch und Marihuana ist seit Jahrtausenden bekannt und wurde von Heilern und Schamanen anderer Kulturen bewusst genutzt.

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