Curry zur Vorbeugung von Zivilisationskrankheiten.


Curry ist kein Gewürz an sich, sondern eine Gewürzmischung. Sie stammt ursprünglich aus Indien und besteht aus vielen verschiedenen, oft bis zu 30 Einzelgewürzen. Dementsprechend groß ist die Zahl der unterschiedlichen Curry-Rezepturen. Zu den Hauptbestandteilen von Curry gehören Kurkuma – in Deutschland bekannt als Gelbwurz –, schwarzer Pfeffer, Cayennepfeffer (Chili), Koriander, Cumin (Kreuzkümmel) und der Bockshornklee. Weitere Gewürze, die in geringeren Mengen beigemischt werden, sind beispielsweise Gewürznelke, Zimt, Muskatnuss, Knoblauch, Ingwer, Senf, Kardamom und Paprikapulver.

Einige südostasiatische Kulturen würzen ihre Speisen schon seit Jahrhunderten mit vielen verschiedenen Gewürzen, um den Gerichten den gewünschten Geschmack zu verleihen. Curry, so haben Studien herausgefunden, kann Zivilisationskrankheiten vorbeugen, Entzündungen hemmen, den Cholesterinspiegel stabilisieren und einen positiven Effekt auf Diabetes haben. Selbst bei Krebs soll Curry eine heilbringende Wirkung entfalten. Die gesundheitlichen Aspekte hängen von den jeweiligen Bestandteilen des Currypulvers ab.

Bilder: Titelbild: © ALF photo – stock.adobe.com, Gewürze: © photocrew – stock.adobe.com