EKG

Das Elektrokardiogramm (EKG) (zu altgriechisch καρδία kardía, deutsch ‚Herz‘, und γράμμα grámma, deutsch ‚Geschriebenes‘) misst das Aktionspotential des Herzens durch Aufzeichnung der Herzströme.

Dies geschieht zumeist über Elektroden auf der Körperoberfläche. Die Daten werden in Form von Kurven dargestellt, wobei die Schwankungen in den Kurven den Phasen der Herztätigkeit entsprechen. Mit dem EKG können Aussagen über den Herzrhythmus und die Herzfrequenz, über den Lagetyp des Herzens und über Herzkrankheiten und indirekt auch über morphologische Veränderungen, zum Beispiel zur Diagnose eines Herzinfarktes, getroffen werden. Es gibt Langzeit-EKGs, die die Herzfunktion über einen längeren Zeitraum, meist 24 Stunden, aufzeichnen. Ganz neu sind aufklebbare EKGs für jedermann, die mit dem Handy gekoppelt werden und die Herzerregung über viele Tage registrieren.

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