Mikrotherapie

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Die Mikrotherapie ist ein medizinisches Diagnose- und Therapieverfahren. Es handelt sich dabei um eine Zusammenführung von interventioneller Radiologie, minimalinvasiver Chirurgie und Schmerztherapie. Das besondere Merkmal der Mikrotherapie ist die Benutzung von Instrumenten meist in Miniaturform, von 0,1 bis 2,5 Millimeter Durchmesser, die unter Schnittbildkontrolle eingebracht werden. Dies können Laser, Endoskope und Operationsinstrumente auch größerer Art sein. Dazu bedarf es höchster Präzision und klarer »Sicht«. 

Die transparente und hochauflösende Bildgebung tomographischer Systeme leistet dies in zwei-, aber auch in dreidimensionaler Darstellung. 

Mit der Computertomographie (CT) und Kernspintomographie (MRI) ist es möglich geworden, von der zu diagnostizierenden und behandelnden Körperregion qualitativ äußerst hochwertige, transparente Bilder herzustellen. Operationen und Medikamenteneinbringung sowie die Implantation von Zellen oder Instrumenten beispielsweise zur Schmerz- oder Parkinson-Therapie sind möglich. 

 Das größte Behandlungsgebiet ist im Moment der Rücken mit verschiedenen schmerztherapeutischen Verfahren, mit Bandscheibenoperation, Nervenverödungen oder mikrooperativen Beckenfusionen, weiterhin die Hüftgelenks- und Krebstherapie bei kleinen Tumoren und Metastasen bis zu 2 cm Größe sowie Biopsien in allen Körperregionen.

Bilder: © Iryna – stock.adobe.com