Osteopathie

By |2018-12-14T22:36:35+00:00August 19th, 2018|Amerika, Medizinsysteme und Kulturen, Weltmedizin|0 Comments

Lösen von Blockaden hilft die Selbstheilungskräfte des Körpers zu unterstützen

Die Osteopathie geht davon aus, dass die Gesundheit jedes Körperteils, jedes Organs von seiner Bewegungsfreiheit und seiner Verbindung zu anderen Körperregionen abhängt. Ist diese Freiheit durch »Blockaden« der Muskulatur, der Faszien, Sehnen und Bindegewebe eingeschränkt, entstehen Beschwerden. Entsprechend versucht der Osteopath, durch ausschließlich vorsichtige manuelle Therapie, solche Blockaden – etwa verspannte Muskeln und Faszien – zu lösen und dadurch die Selbstheilungskräfte des Körpers zu unterstützen. Eine Verbindung von den äußeren Strukturen zu den  inneren  Organen und umgekehrt wird (wie u. a. in der chinesischen Medizin) angenommen und therapeutisch genutzt. Auch das enge Zusammenwirken von Halswirbelsäule und Becken ist bekannt. Bei Schmerzen in der oberen oder unteren Wirbelsäulenregion können diese mit der sogenannten craniosakralen Therapie behandelt werden.

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