Tai Chi

By |2018-12-14T12:02:40+00:00November 8th, 2018|Asien, Medizinsysteme und Kulturen|0 Comments

Stärkung und Harmonisierung von Körper und Geist

Seit Jahrtausenden werden in China Bewegungsübungen zur Stärkung und Harmonisierung von Körper und Geist praktiziert. Am bekanntesten sind das Tai Chi und die damit verbundene Lehre vom richtigen Atmen, das Qi Gong. Bei extrem langsamen, genau vorgegebenen Bewegungen – mit sehr bildhaften Namen, wie etwa »den Tiger umarmen« – sollen Leib und Seele zur »heiteren Gelöstheit« verschmelzen. Dabei werden Atmung und Kreislauf sowie Immunsystem und Stoffwechsel aktiviert. Die Übungen eignen sich sehr gut zur Vorbeugung und zur Therapie von Muskel-, Gelenk- und Rückenschmerzen.
Weltweit finden sich Menschen in den frühen Morgenstunden an öffentlichen Plätzen zusammen, um gemeinsam synchronisierte Bewegungsabläufe zu praktizieren. Sie „verfallen“ diesen langsamen, bewussten Bewegungen, die gezielt den ganzen Körper in Anspruch nehmen und Muskeln, Sehnen und Bindegewebe dehnen und kräftigen und den Kopf »frei« machen.

Bilder: Smoothie: © zhu difeng – stock.adobe.com

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